CoboCards App FAQ & Wünsche Feedback
Sprache: Deutsch Sprache
Kostenlos registrieren  Login

Hol' Dir diese Lernkarten, lerne & bestehe Prüfungen. Kostenlos! Auch auf iPhone/Android!

E-Mail eingeben: und Kartensatz kostenlos importieren.  
Und Los!
Alle Oberthemen / Pädagogik / Sozialisationsforschung

Einführung in die Sozialisationsforschung (UniBi SoSe2011) (73 Karten)

Sag Danke
41
Kartenlink
0
Sozialistaionsrelevante Themenfelder des Relationalen Ansatzes*

  • Sozio-biologische Ausstattung!?
  • Grundmotive
  • Frühe Kindheit als Beziehungskonstellation
  • Phasen und/oder Stufen?
  • Sozialisation in Familie
  • Sozialisation in Schule
  • Sozialisation in Jugendphase


* Überschrift der Folie war "Gliederung". Wenn ejmandem eine passendere Überschrift einfällt, bitt Karte bearbeiten.
Tags: Ansätze, Paradigmen, Relationaler Ansatz, Sozialisationsphänomene
Quelle:
42
Kartenlink
0
Relationaler Ansatz (Sicht)

  • Sozialisation ist bidirektional

  • „… close relationships forster the development of unique social capacities because of the behavioral, emotional, and representational contingencies that emerge between two people who know each other well… (Laible & Thompson, 2007, S. 181)
Tags: Ansätze, Paradigmen, Relationaler Ansatz, Sozialisationsphänomene
Quelle:
43
Kartenlink
0
Relationaler Ansatz - Was ist eine Beziehung?

„… integrated network of enduring emotional ties, mental representations, and behaviors that connect one person to another over time and across space.“
(Laible & Thompson, 2007, S. 181)
Tags: Ansätze, Paradigmen, Relationaler Ansatz, Sozialisationsphänomene
Quelle:
44
Kartenlink
0
Annahmen der relationalen Sicht
1. Jede Beziehung ist einzigartig.

2. Sozialisationspartner interagieren, d.h. sie reagieren aufeinander und auf die Geschichte der Beziehung. (Transaktionen und gegenseitige Einflüsse)

3. Jedes Verhalten der PartnerInnen ist durch die mentale Repräsentation geprägt, die z.B. aus gemeinsamer Geschichte und Erwartungen, Beziehungsschemata, affektiven Biases resultieren (internale Arbeitsmodelle des Selbst, Partners und der Beziehung).

4. Beziehung umfasst generelle breite Einflüsse (z.B. Wärme, Sicherheit etc.) und direkte Erfahrungen (Routinen, Rituale, Belohungen, Strafe, Modeling) [distale und proximale Einflüsse].

5. Beziehungen sind dynamisch und affektiv.

Bsp: Kinderwerte-Monitor, world values survey
Tags: Ansätze, Paradigmen, Relationaler Ansatz, Sozialisationsphänomene
Quelle:
45
Kartenlink
0
Die Qualität früher Beziehungen ist bestimmt durch:

  • Wärme (warmth)

  • Sicherheit

  • Gemeinsame Reziprozität
Tags: Ansätze, Paradigmen, Relationaler Ansatz, Sozialisationsphänomene
Quelle:
46
Kartenlink
0
Welchen Kontrollmechanismen unterliegt der Beziehungsprozess?
Der Beziehungsprozess unterliegt...

1. primär elterlicher Kontrolle
  • Belohnung, Bestrafung
  • Modeling
  • Reaktionsfähigkeit
  • proaktive Regulation
  • emotionale Kommunikation
  • Routinen und Rituale

2. primär kindlicher Kontrolle (Bsp. Video)
  • Konstruktion sozialer Erfahrung
  • Selbstverständnis


3. dyadischer Kontrolle
Tags: Ansätze, Beziehungsprozess, Paradigmen, Relationaler Ansatz, Sozialisationsphänomene
Quelle:
47
Kartenlink
0
Beziehungsprozess unter primär elterlicher Kontrolle - Belohnung, Bestrafung (nach Behaviorismus)

Hier liegt Evidenz aus den Lerntheorien vor (siehe oben, auch Modelllernen nach Bandura)
Tags: Ansätze, Bandura, Beziehungsprozess, Paradigmen, Relationaler Ansatz, Sozialisationsphänomene
Quelle:
48
Kartenlink
0
Beziehungsprozess unter primär elterlicher Kontrolle - Reaktionsfähigkeit
= Kontingenz + Angemessenheit:
„A sensitive partner responds in a manner that is both prompt and suitable to the need...“ (Damast et al., 1996)

kommt auf Situation und Verhalten an:

a) verbale Sensitivität -> Sprachförderung;

b) Sensitivität für Stress -> Bindungssicherheit + sozio-emotionales Funktionieren (Selbstregulation)

Self-Efficacy Lernpfad
Tags: Ansätze, Bandura, Beziehungsprozess, Paradigmen, Relationaler Ansatz, Sozialisationsphänomene
Quelle:
49
Kartenlink
0
Beziehungsprozess unter primär elterlicher Kontrolle - Proaktive Regulation
= „to structure circumstances or experiences to create desired outcomes for the other person.“
(Laibl & Thompson, 2007, S. 191)

Umstände verändern -> weniger Stress, bessere Beziehung -> Übertragung von Werten

Bsp. Unfallprävention, ausgewählte Freunde einladen, ins Museum statt ins Kino, Lernspielzeug schenken
Tags: Ansätze, Beziehungsprozess, Paradigmen, Relationaler Ansatz, Sozialisationsphänomene
Quelle:
50
Kartenlink
0
Beziehungsprozess unter primär elterlicher Kontrolle - Emotionale Kommunikation

  • sichtbar in: Eltern-Kind-Face-to-Face-Spiel, emotionale Signale, in Konfliktfällen, Einfluss elterlichen Stresses …

  • Beginnt 2.-3. Monat (Evidenz: Einfluss der Depression von Müttern)
Tags: Ansätze, Beziehungsprozess, Paradigmen, Relationaler Ansatz, Sozialisationsphänomene
Quelle:
51
Kartenlink
0
Beziehungsprozess unter primär elterlicher Kontrolle - Routinen und Rituale

  • Erhöhen Vorhersehbarkeit und Kontrolle

  • Rituale haben meta-kognitive Bedeutung: symbolische und affektive Signifikanz (Geburtstage, Feiertage etc.)

  • Werden von Kindern repräsentiert: Junge Kinder „laden“ ihre Erinnerung von einzigartigen Ereignissen mit Routinen auf (gestriger McDonalds-Besuch wird um das Skript eines typischen McDonalds-Besuches organisiert)

  • Auch bei zukünftigen Events

  • Verhaltenserwartungen -> Skripts: „how things are done“, „how one should act“
Tags: Ansätze, Beziehungsprozess, Paradigmen, Relationaler Ansatz, Sozialisationsphänomene
Quelle:
52
Kartenlink
0
Beziehungsprozess unter primär kindlicher Kontrolle - Konstruktion sozialer Erfahrung
Theory of Mind (Wellmann, 2002)

Mind = Fähigkeit, eine Annahme über Bewusstseinsvorgänge in anderen Personen vorzunehmen, also in anderen Personen Gefühle, Bedürfnisse, Absichten, Erwartungen und Meinungen zu vermuten.
Tags: Ansätze, Beziehungsprozess, Paradigmen, Relationaler Ansatz, Sozialisationsphänomene
Quelle:
53
Kartenlink
0
Beziehungsprozess unter primär kindlicher Kontrolle - Selbstverständnis

1. Selbst-Verstehen -> Selbst-Bewusstsein;
Ende 2. Lj.: konzeptuelle Selbstrepräsentation: verbales selbstreferentielles Verhalten; Bekräftigung von Kompetenz und Verantwortung; Selbstsicherheit; Sicherheit von Besitztum; Sensitivität für Standards anderer (Thompson, 2006)

2. Selbst-Kontrolle und –Regulation
-> erhöhen Zustimmungsbereitschaft zu elterlichen Erwartungen

3. Selbst-Referentielle Emotionen
-> erhöhen Anreiz, mit Eltern übereinzustimmen (spätes 2. Lj: Stolz, Schuld, Scham -> Eltern nehmen das auf -> Selbst-Konstruktion (good girl/boy etc.))
Tags: Ansätze, Beziehungsprozess, Paradigmen, Relationaler Ansatz, Sozialisationsphänomene
Quelle:
54
Kartenlink
0
Beziehungsprozess unter primär dyadischer Kontrolle - Das produktiv realitätsverarbeitende Subjekt
  • Gesellschaften typisieren Individuen und Lebensformen.

  • Formen der Typisierung werden in Kategorien ausgedrückt, die die Nahtstellen zwischen gesell. Strukturen, entwicklungsbezogenen Überzeugungen und Interaktionen sowie der Entwicklung bedeuten.

  • Einüben in Gesellschaft und Kultur geschieht auf mehreren Ebenen -> Nische
Tags: Ansätze, Beziehungsprozess, Paradigmen, Relationaler Ansatz, Sozialisationsphänomene
Quelle:
55
Kartenlink
0
Hurrelmanns Theorie des produktiv realitätsverarbeitenden Subjekts
Person-Umwelt-Beziehung auf der Grundlage subjektiver (Psychologie der Persönlichkeitsentw.) und objektiver (gesell. Institutionalisierung) Faktoren

Im Schnittpunkt: Persönlichkeitsentwicklung = „…individuelle, in Interaktion und Kommunikation mit Dingen wie mit Menschen erworbene Organisation von Merkmalen, Eigenschaften, Einstellungen, Handlungskompetenzen und Selbstkonzepten eines Menschen auf der Basis der natürlichen Anlagen und als Ergebnis der Bewältigung von Entwicklungs- und Leistungsaufgaben zu jedem Zeitpunkt der Lebensgeschichte.“ (Hurrelmann, 1986, S. 1)

Tags: Ansätze, Beziehungsprozess, Paradigmen, Relationaler Ansatz, Sozialisationsphänomene
Quelle:
56
Kartenlink
0
Mitgliedschaftsentwürfe
„… kulturell definierte, mit ‚Leerstellen‘ versehene ‚Schablonen‘, die im Hinblick auf multiple Mitgliedschaften in gesellschaftlichen Teil- oder Untergruppen entworfen werden.“ (Hurrelmann & Ulich, 2002, S. 13)
Tags: Ansätze, Beziehungsprozess, Mitgliedschaftsentwürfe, Paradigmen, Relationaler Ansatz, Sozialisationsphänomene
Quelle:
Kartensatzinfo:
Autor: Zitronengras
Oberthema: Pädagogik
Thema: Sozialisationsforschung
Schule / Uni: Uni Bielefeld
Ort: Bielefeld
Veröffentlicht: 13.07.2011
Tags: UniBi, 2011, Zick
 
Schlagwörter Karten:
Alle Karten (73)
Ainsworth (3)
Analyse (1)
Ansätze (43)
Archivstudie (1)
Bandura (3)
Beziehungsprozess (18)
Bindungsstile (1)
Bindungstheorie (3)
Bindungstypen (1)
Bowlby (3)
Daten (1)
Definition (5)
Einzelfallstudie (1)
Empirische Forschung (2)
Erikson (4)
Evolutionärer Ansatz (8)
Experiment (5)
Feldexperiment (1)
Feldstudie (1)
Fiske (1)
Forschungsethik (1)
Forschungsmethoden (12)
Freud (1)
Geschichte (2)
Gesellschaft (5)
Hypothese (2)
Identifikation (4)
Identität (3)
Identitätsentwicklung (3)
Individuum (5)
Klassischer Ansatz (3)
Koalitionen (1)
Kognitive Entwicklung (3)
Kohlberg (5)
Kommunikationsanalyse (1)
Korrelationsstudie (1)
Laborexperiment (2)
Lerntheorien (1)
Macht (1)
Methode (1)
Methoden (15)
Mitgliedschaftsentwürfe (1)
Modell (1)
Moralentwicklung (4)
Naturalistische Beobachtung (1)
Operationalisierung (1)
Paradigmen (44)
Phasenmodelle (11)
Piaget (4)
Protective Care (2)
Relationaler Ansatz (16)
Reziprozität (1)
Schema (2)
Schulen (1)
Sozialisation (4)
Sozialisationsphänomene (38)
Theorie (2)
Theorien (1)
Umfrage (1)
Versuch (2)
Wissenschaftliches Forschen (1)
Missbrauch melden

Abbrechen
E-Mail

Passwort

Login    

Passwort vergessen?
Deutsch  English